Hochwasseralarm für die gesamte Schmida!!
Durch die enormen Regenmassen im Oberlauf der Schmida und auch im unteren Einzugsgebiet des Unterlaufes stieg der Wasserstand der Schmida im Bereich der Gemeinde Stetteldorf rasant an. Ab 9:00 Uhr Früh stand die Feuerwehr Stetteldorf ständig in Verbindung mit dem Schmidawasserverband und erkundigte sich auch über die Situation im Oberlauf.
Einsatz Ablauf:
13:00 Uhr Ab sofort wurde mit den Kontrollfahrten für die Dämme im Einsatzgebiet begonnen.
15:00 Uhr Im Abschnitt Starnwörth wurden mehrer Stellen gefunden, an denen der Damm auf einer Länge von 150m undicht wurde.
15:27 Uhr wurde die gesamte Mannschaft mittels Sirene alarmiert und die Dammböschung wurde in den gefährdeten Bereichen gemäht.
15:40 Uhr es trafen zuständige Hydro-Ingenieure des Schmidawasserverbandes ein. -> weiteres Vorgehen wird besprochen
15:50 Uhr Es wurde begonnen, auf ca. 150m länge ein Fließ aufzulegen und mit Sandsäcken zu beschweren
17:00 Uhr weitere Kontrollfahrten in Inkersdorf -> es fehlen nur noch 0,5m bis zu den Häusern im Ortsgebiet
18:30 Uhr ein Teil der Mannschaft abgezogen und in Bereitschaft nach Hause geschickt
19:00 Uhr das Innenministerium flog Erkundungsflüge im Bereich des Bachlaufes und flog einen Spezialisten des Landes NÖ für Hochwasserschutz ein. Es wurde mit der Begutachtung der Dämme begonnen!
Zeitgleich kam die Meldung, dass die Rückhaltebecken in Roseldorf überlaufen und es könnte eine Flutwelle noch nach kommen!
20:00 Uhr Die Austrittsstellen werden mehr und der Pegel ist immer noch im Steigen. Es wurde im stark bewachsenen Damm eine flache Stelle gefunden in der der Wasserstand nur noch 20 cm unter der
Dammkrone lag! Alarmierung der Mannschaft mittels Einsatz SMS zu füllen von ca. 400 Sandsäcken.
21:30 Uhr Dammwachen kontrollierten ab sofort durchgehenden die gefährdeten Stellen
22:00 Uhr ein Teil der Mannschaft konnte wieder abgezogen werden.
23:00 Uhr die Schmida erreichte ihren Höchststand. Im gefährdeten Bereich waren es nur noch 5 cm bis zum überlaufen des Dammes. In Inkersdorf lag der Pegel auch schon bedrohlich an den Häusern
neben den Bachbett.
01:00 Uhr der Pegel blieb stabil jedoch wurde kein Sinken beobachtet.
Die Dammwache wurde bis 7:00 Uhr durchgehend durchgeführt. Ab 8:00 Uhr wurde der Damm alle zwei Stunden kontrolliert. Die
undichten Stellen breiteten sich auf eine Länge von über 200m aus, jedoch blieb die Dammkrone fest, nur die Sohle wurde zum Teil weich. Auf der Gegenseite begann der Damm leicht zu sickern.
Am Sonntagvormittag wurde eine letzte Lagebesprechung mit dem Bezirkskommandanten Heinrich Bauer durchgeführt. Um 12:00 Uhr wurde für die Feuerwehr Stetteldorf Entwarnung gegeben. Die
Schmida ist weiter im Fallen, jedoch fällt der Pegel nur langsam. In Inkersdof steigt zur Zeit das Grundwasser und in einigen Häusern drang das Wasser bereits schon in die Keller ein. Jetzt
warten alle Betroffenen, dass der Pegel weiter sinkt!
Presse:
Bericht ORF:
http://noe.orf.at/stories/461262/
Bericht NÖN
http://www.noen.at/redaktion/news/article.asp?text=343408&cat=763
| Eingesetzte Kräfte: | ||
| FF Stetteldorf | RLFA | |
| VF | ||
| MTF | 30 Mann | |
| Bezirkskommandant Korneuburg | ||
| Bezirkskommandant Korneuburg | ||
| Gemeinde | ||
| Land NÖ | ||





